FSR-Protokoll Nr. 542 (25.08.2020)

25.08.2020, 12:15 - 13:16 Jonas Zohren (Protokoll), \- (Beschlussbuch) Nicolas Lenz


Anwesend

  • David Mehren
  • Hendrik Fuchs
  • Jasmin Selchow
  • Jonas Zohren
  • Lukas Schröder
  • Matthias Schaffartzik
  • Nicolas Lenz
  • Benjamin Richter (ab 12:25)

Abwesend

  • Jasmin Bruns (e)
  • Julian Hankel (e)
  • Lukas Kidin (e)
  • Dino Kussy (e)
  • Felix Thran (e)
  • Jennifer Pham (e)
  • Hendrik Reichenberg (e)

Gäste

  • Sebastian Lukas Hauer
  • Patrick Hesseler (FakRat)
  • Moritz Pfalzgraf (AStA-Finanzer, bis 12:35)
  • Carsten Nawrath (AStA, bis 12:35)
  • Sarah Töpfer (AStA, bis 12:35)
  • Marlene Schlüter (AStA, bis 12:35)
  • Fabian Winter
  • Timuçin Boldt (ab 12:54)

Post

Keine Post von der wir wissen.

Mails

  • Alina Wettengel: Online Escape Room für Fachschaftsmitglieder (Ticket #1309) → Verteilen auf studi-Mailinglisten
  • Prof. Dr. Emmanuel Müller: Vorstellung LS9-Lehrangebot
  • Max-academy → Erstmal an die Studi-Listen verweisen

Neuer AStA stellt sich vor

Der frisch gewählte AStA ist mit einer Delegation hier und stellt sich vor.

  • Es wurde ein neuer AStA gewählt, unter anderem ist Moritz Pfalzgraf aus der Informatik, der neue AStA-Finanzer.
  • Der AStA wird sich, wegen der Verbindungsprobleme, auch einmal ans ITMC wenden.
  • Es hab zwischen AStA und Dezernat 6/Rektorat ein Gespräch zur Planung der Vor-Ort-O-Phasen. Die Termine müssen zwischen den Fachschaften koordiniert werden, damit nicht zu viele Erstis auf dem Campus herumlaufen, das ist aber noch in Arbeit.

Berichte

  • Die Admins:
    • Die neue ITMC-Firewall filtert offenbar ausgehende Verbindungen und macht damit einige unserer Dienste (Matrix & Mastodon) kaputt. Wir arbeiten an einer Lösung.
    • Unter https://matrix.org/using-matrix/ werden unsere Matrix-Server auf fachschaften.org und kif.rocks nun im Rahmen einer Case-Study vorgestellt. Felix und David wurden dazu vor einigen Wochen von Ben Parsons (New Vector Ltd) interviewt.
  • Matthias Schaffartzik:
    • Laut Stefan Dissmann (Geschäftsleitung Dekanat) sollten wir besser auf Willkommens-Präsente für neue Dozenten verzichten. Das könnte zu leicht Stress wegen “Bestechung” geben.
    • Heute Abend tagt um 19:00 Uhr die FsRK, unter anderem wieder zum Thema “Finanzielle Beteiligung an Erstibeuteln des AStAs” und “O-Phasen Wintersemester 2020/2021”.
    • Es gibt Diskussionen zur FVV, dazu mehr im passenden Issue.
  • Patrick Hesseler (FakRat):
    • Das Dekanat wurde in alter Besetzung vom Fakultätsrat neu gewählt. Die Professoren Fink (Dekan), Buchholz (Prodekan) und Teubner (Studiendekan) bleiben in ihren bekannten Rollen im Amt.
    • Ein paar Kleinigkeiten:
      • Die neuen Hochschullehrer, die demnächst bei uns sind, werden bald™ auch auf der Webseite gelistet.
      • Das Graduiertenkolleg 2193 von Prof. Rehof wurde verlängert.
      • Ein Master-Absolvent von uns hat einen Preis des Fakultätentags Informatik für seine Abschlussarbeit bekommen.
      • Das Fachprojekt Big Data Analytics Lab hat den internationalen Data Mining Cup gewonnen. Das Fachprojekt wurde unter anderem schon von Prof. Müller, der ab Semtember bei uns ist, mit betreut. Er möchte dieses auch regelmäßig weiter anbieten.
      • Kerstin Lenschen (Dekanat) wurde als zusätzliche stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte gewählt, um das Gleichstellungsteam in ihrer Arbeit zu unterstützen.
      • Aufgrund der aktuellen bzw. schon älteren Problematik von hohen Anmeldezahlen beim SoPra auf weniger verfügbare Plätze wird aktuell an einer Vergabeordnung gearbeitet, die dies fairer regeln soll. Eine spontane Erhöhung über die aktuelle Kapazität (die im Vergleich zu den Vorjahren schon erhöht wurde) ist aus Personalgründen aktuell nicht möglich.
  • Jonas Zohren:
    • Bitte tragt in den nächsten 14 Tagen (bis zur nächsten FSR-Sitzung) Infos, die ihr sonst bei einer FVV vorgetragen hättet, hier ins Pad ein.

Verwaltung der Telegraminformatikgruppen und zukünftiges Verhalten damit

Anmerkung des Protokollanten: Da die Diskussion verwirrend wirken kann, habe ich versucht die Faktenlage hier einmal stichpunktartig zu erfassen:

  • Auf der Chatplatform Telegram existieren seit einiger Zeit semi-öffentliche Chat-Gruppen zu den meisten Modulen. Diese wurden allesamt von Benedikt erstellt. Er moderiert diese momentan nur reaktiv, also nur wenn etwas gemeldet wird oder ihm auffällt. In den Gruppen befinden sich teilweise teilweise über 500 Studierende (MafI1, MafI2).
  • Auch O-Phasen-Teamer:innen und Mitglieder des Fachschaftsrats befinden sich in einigen dieser Gruppen und nutzen sie als Teilnehmer oder Tutoren der Module.
  • Es existiert ein öffentlicher Telegram-Kanal, in dem die Links zu diesen Gruppen gesammelt werden. Diese Link-Liste wird mit Hilfe unseres GitLabs von Jonas Zohren und Benedikt verwaltet und aktualisiert. In dieser Liste wird darauf hingewiesen, das die Gruppen “nicht von der Fakultät oder dem Fachschaftsrat verwaltet [werden]”.
  • Seit dem Sommersemester 2020 sind einige Gruppen auch zu unserer Matrix-Instanz gespiegelt/gebridget. Das bedeutet, der gleiche Chat ist sowohl auf Telgram als auch auf Matrix verfügbar. Auch wenn sie mit dem Hinweis “inoffiziell” versehen sind, wird die Bridge/Spiegelung von der Fachschaft betrieben.
  • Während den O-Phasen und bei Nachfragen zu Gruppen, werden Studierende von Teamer:innen oder Mitgliedern des Fachschaftsrats oft auf die Existenz der Gruppen aufmerksam gemacht oder direkt dort hin verwiesen.
  • In der Vergangenheit gab es wohl Beschwerden von Lehrenden, die unglücklich darüber waren, das Lösungen zu Aufgabenblättern vor deren Abgabefrist in den Gruppen landeten.

Vorstellung: Was machen wir mit allen Telegramlerngruppen und Erstigruppen? Seit einigen Semester drängen wir (Teamer/FSRler) bei Fachspezifischen Fragen immer mehr in die jeweiligen Fachgruppen (Mafi1,2, Dap1 etc). Da Wir aber dann meist Teamer sind und als solche auch markiert sind, kriegt das alles einen unschönen offiziellen Beigeschmack, als ob die Studies sich so auf die Aussagen von uns oder in den Gruppen rechtlich festlegen können. Wie sollen/wollen wir also in Zukunft mit den Gruppen umgehen und diese moderieren oder moderieren lassen? Da nämlich all diese Punkte unter anderem den Eindruck vermitteln, unsere Gruppen seien dahingehend offiziell, möchte ich das (gerne auch mal rechtlich) geklärt haben.

Ziel/Gewünschte Entscheidung am Ende der Diskussion/des TOPs: Ein Ergebniss ala “Wir sind dafür nicht zuständig.” will und werde ich nicht akzeptieren, wir bewerben diese Gruppen einfach viel zu sehr als dass wir einfach so rauskommen. Sollten außerdem später mal Probleme kommen weil z.b. Urheheberrechtsverletzung und so, wird ein “Wir fühlen uns dafür nicht zuständig” überhaupt nichts bringen glaub ich und ich will für so was, in dem Fall als “Plattformbetreiber” oder wie sich dass dann schimpft, nicht meinen Hals hinhalten müssen. Also möchte ich, dass wir entweder uns überlegen, wie wir weiter diese Gruppen moderieren (lassen) oder das wir dauerhaft offiziell auch kommunizieren, das sind sich selbst gefundene Gruppen (was ja auch gelogen wäre) und wir haben damit nichts zu tun, DANN allerdings auch mit der premisse, dass wir beim thema Moderation dieser Gruppen völlig die Finger von lassen weil wir sind nicht zuständig kümmern uns aber wird so nicht funktionieren. Außerdem auch im Bezug auf Erstigruppen möchte ich, dass wir für zukünfitge O-Phasen und gerne auch als Vermerk bei unseren Sprechstunden UND als großer Vermerk in den Gruppen, dass wir gerne helfen und so, wir aber überhaupt keine rechtlich bindende aussagen treffen können und wollen und dass wir deswegen nur aus unserer Erfahrung, Wissensstand und Erlebnissen erzählen können.

(gekürzte) Diskussion vor der Sitzung:

  • Jonas Zohren: Offene Problempunkte:
    • Chat-Gruppen wirken offiziell?
    • Aussagen von FSRlern/Teamern wirken zu offiziell
  • Jonas Zohren: @patrick.hesseler kannst du hier noch einmal die Position des FakRats dazu hier abgeben?
    • Patrick Hesseler: “Der FakRat”™ hat dazu offiziell keine Position (das Thema wurde bisher nicht explizit angesprochen, nur $Dinge, die daraus resultierten), aber aus Flurfunk und Gerüchteküche würde ich mal folgendes sagen:
      Diese Gruppen (sowohl Ersti- als auch Modulgruppen) werden von “uns” als FSR/n-Gestirn/Teamer spätestens seit dem “wir packen alle Erstis mit Fachschaften-org-Account automatisch in die Matrixgruppen und dort sind die Modulgruppen verlinkt” (aber in der O-Phase auch schon vorher) quasi offiziell beworben, womit “wir” als Betreiber (und damit Verantwortliche) aufgefasst werden könnten.
      Das führt dazu, dass es durchaus zu Problemen/Unglücklichkeit bezüglich “Menschen tauschen in den Modulgruppen Lösungen aus” kommen könnte (ja, es gab schon Fälle, wo in solchen Gruppen Lösungen gelandet sind, die mehrere Studis dann annähernd unverändert abgegeben haben, was ziemlich schlecht ankam).
      Da “jemand gibt seine Lösung an seinen/ihren Nachbar*in im Foyer/Lernraum weiter” deutlich weniger “Zielpersonen” hat als “öffentlicher und beworbener Chat mit 400+ Menschen”, könnte das durchaus negativ aufgefasst werden. Auch negative, tendenziell unbegründete Kommentare über Module oder Lehrende habe ich schon gesehen, was auch nicht sein muss.
      Spätestens seit dem Lehrende unseren Matrix-Server nutzen, wissen die auch, dass diese Gruppen existieren und sowas passiert, Tutoren der Module sind ja zum Teil auch in den Gruppen (und die Lehrenden könnten ja auch selbst rein). Soweit zu “das findet die Fakultät vielleicht doof”. Hier wäre also zu überlegen, ob und wenn ja in wie weit man diese Gruppen moderiert (aka Dinge, die nicht sein sollten, löscht) und in wie weit man sie bewirbt.
      Des weiteren bin ich der Meinung, dass es bei vielen Studis gerade aufgrund der O-Phase so ankommt, dass die Ersti-Gruppen einen gewissen offiziellen Charakter haben, weil wir in der O-Phase ja quasi-offiziell (wenn auch nicht rechtsbindend) viele wichtige (und hoffentlich auch richtige) Infos vermitteln. Da ist es nicht weit entfernt, danach zu denken, alles andere dieser Menschen sei auch quasi-Offiziell und richtig, Mentoring mäßig (das ist per “Patenstudi” oder ähnlichem in anderen Fachschaften/Fakultäten auch durchaus üblich, dass so was offiziell gemacht wird, bei uns aber halt nicht).
      Wenn nun aber Teamer/FSRler/Personen die bekannt sind $Dinge in solche Gruppen posten, die falsch oder einfach völlig unsicher/unkonkret/unvollständig sind, so denke ich, dass Studis das vielleicht nicht als “ein random Studi hat gesagt” sondern als “$offizielle Person hat gesagt” aufnehmen könnten, wodurch sich Falschinformationen und Unsicherheit (siehe z.B. die Sache mit dem Freiversuch) weiter verbreiten könnten, als ich gut finde. Deshalb sollte man mMn deutlich stärker als bisher klar machen, dass weder diese Gruppen noch “wir” als Personen irgendwas offizielles aus rechtlicher Sicht sind oder rechtsbindende Aussagen treffen können.
  • Matthias Schaffartzik: Problem 1 aus Gesprächen dazu: die erstigruppen (ernste und nicht ernste) sind wohl offiziell, was im Grunde dazu führt, dass wir in den Gruppen mehr aufpassen müssen, was wir von uns geben. Zu den Lerngruppen ist das Problem: Es wurde alles von einem Studenten aufgezogen, der es wohl auch nicht abgeben will (wie wohl andere meinten) und wir wohl da auch keine offizielle handhabe dazu haben. Sprich wir könnten ihn drum bitten da was zu machen aber ihn nicht zwingen. Hast du diesbezüglich noch ideen oder so? Problematisch finde ich ja auch: ja bei den ganzen lerngruppen und so steht überall inoffiziell aber das inoffiziell vergisst sich schnell wieder finde ich plus mit unseren ganzen verweisen und so wirkt das alles offizieller als es sein sollte…
  • Patrick Hesseler:
    • Erstigruppen:
      Was die Erstigruppen angeht, denke ich, dass man die Situation relativ einfach verbessern könnte, in dem man:
      1. In den Gruppenbeschreibungen (und vlt. angepinnte Nachrichten) deutlich klarer darstellen, dass diese Gruppen nur von Studis für Studis, (nicht?) moderiert und nichts offizielles oder rechtsverbindliches sind (in der ernsten Guardians-Gruppe steht z.B. nur “Regeln: Keine Sticker Kein Spam Weitere Regeln folgen”, und das seit Wise 1718…).
      2. Teamer/FSRler/Gremienmmenschen/etcs. dazu bringt, in ihren Nachrichten einen kurzen Disclaimer (z.B. “Das ist nur mein Wissensstand, rechtsbindlich ist nur $Ordnung/Sache”) zu schreiben und, sofern die Person sich nicht sicher ist, auch das entweder dazuzuschreiben oder sich nochmal zu informieren, bevor man antwortet (“Ich weiß das gerade nicht sicher, frage mal $/…” geht auch immer).
      3. Da zumindest in den Ersti-Gruppen, in denen ich bin (WiSe 1718 + alle ab WiSe18/19), nicht so mega viel los ist (von den ersten Wochen nach der O-Phase mal abgesehen) wäre mMn eine Moderation dieser Gruppen durch Teamer/FSRler/Gremienmenschen/etc. durchaus möglich, dafür müssten nur entsprechende Rechte vergeben werden (und man müsste sich einmal Gedanken darüber machen, welche Rechte wer bekommen sollte…). Die Teamergruppe(n)/FSInfo-Offtopic könnte man an dieser Stelle vielleicht auch als “Mod-Chat” nutzen. Nach gewisser Zeit (?) habe ich auch das Gefühl, dass die Gruppen anfangen, Selbstläufer zu werden, also immer mehr Erstis sich selbst gegenseitig Fragen beantworten. Wenn man das beobachtet, kann man die Moderation ja auch zurückfahren (weil dann nicht mehr das quasi-offizielle Verhältnis Teamer -> Ersti bei Infos besteht). Das sollte man dann natürlich auch mitteilen.
        Um eine Weitergabe der Infrastruktur zu gewährleisten (irgendwann hören FSRler/Gremienmenschen ja vielleicht auch mit ihrer Aktivität auf und alle (inkl. Teamer) hören ja auch irgendwann auf zu studieren) würde an dieser Stelle tatsächlich anregen, dass die Gruppen von einem Account erstellt werden (und dieser Account in die bestehenden, die man noch moderieren will hinzugefügt wird), der keiner Person konkret, sondern “der Fachschaft” (also durch FSR verwaltet) gehört. AFAIK wolltet ihr eh irgendwann mal eine SIM-Karte anschaffen, mir ist nicht bekannt, was daraus geworden ist. Für Matrix wäre denke mal ähnliches machbar, dann man mit fs-informatik@tu-dortmund.de oder so nen fachschaften.org-Account für die Fachschaft als ganzes anlegt. So würde man eine Weitergabe und ein “nur $Person hat Rechte, ich kann nichts machen” vermeiden.
    • Modulgruppen:
      Bei den Modulgruppen ist die Situation etwas komplizierter:
      1. Aktuell werden die Gruppen ja von Benedikt erstellt und er ist auch so ziemlich der einzige, der irgendwelche Rechte in den Gruppen besitzt (bei SWT haben Tutoren glaube ich zumindest einen Tag, dass sie Tutor sind, aber ob sie mehr Rechte haben, weiß ich nicht). Das führt nun also dazu, dass wir da, sofern er sich nicht bereit erklärt, dass zu ändern, nichts machen können. Sollte er sich weigern, sollte man mMn darüber nachdenken, ob man die Gruppen überhaupt noch bewerben will.
      2. Selbst wenn Benedikt sich bereit erklärt, in den Gruppen Rechte zu vergeben (wobei ich dann auch hier den nicht-Personengebundenen Account von oben mit dazu nehmen würde, denn auch Benedikt hört irgendwann mit dem Studium auf), haben wir immer noch das Problem, dass in diesen Gruppen deutlich mehr Durchsatz vorkommt. Da könnte eine (starke?) Moderation tatsächlich schlichtweg durch uns nicht möglich sein, wenn wir dabei bleiben, dass spontan $Person, die es gerade sieht und Zeit hat, es macht und wir nicht Leute fix einteilen müssen (was ich sehr ungern tun würde). Dementsprechend würde ich eine Moderation zwar durchaus begrüßen, man müsste aber Guidelines aufstellen, was noch okay ist und was nicht, damit der Aufwand nicht zu groß wird, also wirklich nur das schlimmste, z.B. Musterlösungen, löschen, und auf die Regeln hinweisen. Sofern wir das tun, wäre ein weiteres bewerben der Gruppen als inoffizielle(!!!) Gruppen von Studis zu Studis denke ich weiter in Ordnung.
      3. Was die Bewerbung der Gruppen angeht: in einigen Gruppen (bei Matrix alle, bei Telegram einige, aber nicht alle) steht in der Beschreibung, dass die Gruppe inoffiziell ist, und bei BS wird in der Matrix-Variante auch auf die offizielle Gruppe verwiesen (wobei ja nicht klar ist, ob es die oder Ähnliches nächstes Jahr noch geben wird). Ich würde vorschlagen, wir kümmern uns darum, dass das in wirklich allen Gruppen da steht, und konkretisieren die Inoffizielligkeit und (nicht?)-Moderiertheit (tolle Wörter :D) in den Gruppenübersichten noch etwas mehr. Da die Beschreibungen jetzt aber nicht gerade sehr prominent sind, könnte man bei Fragen, die gestellt werden, in gewissen (zeitlichen) Abständen auf die offiziellen Kommunikationsmittel/Webseiten/Ansprechpartner des Moduls verweisen und sagen, dass das hier kein offizieller Chat ist, statt die Frage zu beantworten (z.B. organisatorische Frage -> Webseite/Mail, inhaltliche Frage -> offizieller Chat/HelpDesk/etc). Das würde die Situation zumindest ein bisschen verbessern, denke ich.
  • David Mehren: Danke @patrick.hesseler für deine ausführlichen Gedanken! Ich hätte folgendes zu ergänzen:
    • Man könnte überlegen, die Erstigruppen nach 2-3 Semestern zu schließen und die Leute in einen zentralen Chat zu schieben. Hintergrund: nach ein paar Semestern divergieren die von den Leuten besuchten Module sowieso, sodass der “Zusammenhalt” innerhalb des Jahrgangs nicht mehr so relevant wird. Das hätte den Vorteil, dass mehr Studis aus höheren Semestern (die keine Teamer sind) die Fragen beantworten können und die Anzahl der zu moderierenden Gruppen begrenzt ist.
    • Die Modulgruppen stehen und fallen für mich mit der Moderierbarkeit durch uns. IMO können wir keine Gruppen in der O-Phase usw. bewerben, in denen wir als FSR(-Dunstkreis) nicht wenigstens Spam und Lösungen entfernen können. Insofern wäre meine Schlussfolgerung aus “Wir haben keine Admin-Rechte in den Modulgruppen”, dass wir die Existenz der Gruppen in Zukunft vollständig ignorieren (also insbesondere in der O-Phase/Erstigruppen nicht mehr darauf hinweisen und Teamer/FSRler/Gremienmenschen darin keine Fragen beantworten).
  • Nicolas Lenz: Ich habe die Thematik der Verbindlichkeit von Aussagen von Teamern und FSRlern und Aussagen in den Gruppen mal ausgelagert nach #126. Hier können wir uns dann konzentrieren auf die Problematik der Existenz der Modulgruppen und was darin so passiert und wie wir uns damit verhalten.
  • Jonas Zohren: Wir haben mit Benedikt geredet und grundsätzlich wäre er damit einverstanden, die Kontrolle über die Modul-Gruppen zu teilen.
    Ein paar Grundregeln, die auch Benedikt akzeptabel fände:
    • Keine Urheberrechtsverletzungen
    • Keine Fotos aus der Klausur selbst
    • Der CodeOfConduct der Fachschaft gilt
    • Vor dem Abgabedatum einer Übungsabgabe keine vollständigen Lösungen teilen
      Damit würde der FSR auch an der Moderation beteiligt und ein Ansprechpartner für Beschwerden darüber. Klingt erstmal doof, aber dann könnten wir wenigstens bei Problemen reagieren und vielleicht kritische Situationen entschärfen.
  • Patrick Hesseler: Finde ich an sich ganz gut. Man müsste “Urheberrechtsverletzungen” (worunter die Fotos der Klausur ja eh fallen) dann genauer definieren (Thema in Richtung Artikel 13 etc.), also wie viel zeigen (Anzahl Wörter?) oder so okay sind. Denn irgendwie nen Screenshot, der nur nen kleinen Abschnitt oder eine einzelne Folie mit nem Pfeil, Fragezeichen oder so finde ich okay, ganze Dokumente oder so aber nicht (wobei das nicht unbedingt das ist, was rechtlich okay ist, da weiß ich die aktuellen Regeln gar nicht, aber mit nur ein bisschen was habe ich persönlich kein Problem).
    CoC sollte ja klar sein, dass lässt sich ja eh mit “Sei. kein. Arsch.” zusammenfassen :D (Aber klar, dass mal auszuformulieren ergibt natürlich trotzdem Sinn.)
    Das mit dem “vor dem Abgabedatum” finde ich tatsächlich schwierig, denn dann müssten wir uns für alle Module und alle Blätter merken/raussuchen, wann genau denn nun die Frist ist. Das halte ich für unnötigen Aufwand. Die Leute können sich die Lösungen auch privat schicken (was manchmal ja sogar vorkommt, dass wer Fragt: “Kann mir mal einer x privat schicken?”).
    Wenn sich natürlich jemand aus dem “Mod-Team”, der/die das Modul z.B. selbst hört (was bei MafI oder GTI ja durchaus bei mehreren der Fall ist), bereit erklärt, darauf zu achten, ist das natürlich eine andere Sache. In BS hätte ich das z.B. dieses Jahr auch aus meiner Position als Tutor heraus gekonnt.
  • Patrick Hesseler: Und: man sollte sich bei Thema CoC insbesondere auch darauf festlegen, dass nicht über Lehrende oder Module an sich gelästert wird (also: “poah die Klausur war echt scheiße” finde ich okay, aber “Poah, GTI bei Bollig ist scheiße, Schwentik ftw” muss nicht sein). Das mit den Modulen ist im CoC jetzt nicht so explizit formuliert. Da müsste man also irgendwie Guidelines bauen, was noch okay ist, und was nicht.
  • Nicolas Lenz: Um das klar zu stellen: Es ist nicht vorgesehen, die Gruppen aktiv zu moderieren. Das ist bei gut 70 Gruppen mit teilweise je hunderten Nachrichten pro Tag auch überhaupt nicht umzusetzen. Es ist daher auch explizit nicht das Ziel, alle Nachrichten einzeln zu überprüfen und also auch nicht die Abgabedaten etc. immer bereit zu halten.
    Die Vorstellung ist, diese Regeln so aufzuschreiben und dann zumindest auf Meldungen und Beschwerden reagieren zu können. Mehr lässt sich auch de facto nicht leisten.
    Ich würde da deswegen auch gar nicht zu genau dran rumdefinieren, weil eh im Einzelfall auf die Beschwerden geschaut werden muss.
    “Lästerei” – ja was ist Lästerei? Ich würde da gerade keine solchen Guidelines bauen wollen. Was keine gegen den CoC verstoßende persönliche Beleidigung ist, kann auch bleiben. Einmal wieder weil das eh nicht überprüfbar ist und auch weil es immer noch Studigruppen sind, wir können und ich will auch nicht den Leuten da verbieten ihre Meinung zu sagen, solange sie nicht beleidigend formuliert ist.
  • Matthias Schaffartzik: Ich hätte allerdings ziemliche Bauchschmerzen dabei, nachdem wir ja seid letzter O-Phase und in Zukunft wohl auch, automatisch von unserer Offiziellen Matrix-Plattform auf inoffizielle Telegram-Gruppen weiterhin zu verweisen und dabei die Moderation vollständig extern laufen zu lassen (nichts gegen Benedikt, aber auch er wird ja irgendwann fertig und wers danach macht wer weis was die Person dann so tut). Sollte das weiter so gewünscht sein, müssen wir meiner Meinung nach die Gruppen mitmoderieren (man muss ja nicht jede einzelne Nachricht durchlesen, aber mehr Augen sehen auch mehr), ODER wir stellen offiziell die Matrix-Telegram-Bridge nicht mehr zur Verfügung. Wir könnten dann stattdessen eine Anleitung aufschreiben, wie das Erstis, die das möchten, sich selber einrichten können. Aber mit der offiziellen Bridge (und ja, das ist sie eindeutig, insbesondere da auch nirgends das Gegenteil steht) sind wir auch mitverantwortlich, was in den Gruppen landet und was nicht. Und falls jemand nu sagt “Ne, stimmt nicht!”: Durch die Bridge werden doch, wenn ich richtig verstehe, alle Nachrichten von Matrix darüber auf Telegramm verschickt und umgekehrt. Sprich alle Nachrichten, die bei aktiver Bridge in den Telegramgruppen versendet werden, landen doch auch auf unserer Matrix-Instanz. Und spätestens da sind wir als Betreiber bei z.B. Urheberrechtsverletzungen mit in der Verantwortung und mitverantwortlich zu machen, worauf ICH keine geringste Lust habe. Und die Nachrichten können wir ohne Moderation der Telegramgruppen auch nicht entfernen und das ist doof.
    TLDR: Entweder wir moderieren die Gruppen mit oder wir sollten die Bridge nicht selber offiziell zur Verfügung stellen sondern wenn dann als Anleitung, so dass wir in der Verantwortung raus sind.

Diskussion:

  • Der Verhaltenskodex/Code of Conduct wurde scheinbar in der Vergangenheit nur belacht oder “missbraucht” um Leute aus dem CZI zu schmeißen.
    • Der Verhaltenskodex ist eigentlich nur eine sehr grundlegende Umgangsregelung die nicht wirklich über den gesunden Menschenverstand hinaus geht.
    • Sollte es noch einmal Diskussionsbedarf zum Verhaltenskodex geben, sollte dies in einem separaten Tagesordnungspunkt auf einer zukünftigen Sitzung besprochen werden.
  • Zentrale Anlaufstelle für Beschwerden ist gewünscht (damit sich das nicht zu sehr verläuft), aktive Beschwerden sollen dokumentiert werden, da es dabei gerne zu Kritik kommen kann.
  • Meinungsbild: Die Gruppen werden offiziell, das oben genannte Regelset wird angewendet und der FSR moderiert sie mit.
    • Zustimmung: 7
    • Ablehnung: 1
    • Enthaltung: 4

Aussagen von Teamern und FSRlern

Vorstellung:

Abgespaltet von Issue #125

Es gab und gibt Probleme damit, dass es wohl nicht klar genug wird, dass FSRler und O-Phasen-Teamer auch nur Studis sind und die Erstigruppen nur ein Studiangebot und die Aussagen die von denen/dort getroffen werden keine offiziellen sind.

Ziel/Gewünschte Entscheidung am Ende der Diskussion/des TOPs:

Ich würde gerne festhalten, dass insbesondere in der O-Phase nochmal klar erklärt wird, dass Teamer, FSRler und die Gruppen alles nur Studis sind und damit keine verbindlichen Aussagen treffen. Solche Anmerkungen können dann ggf. auch in Gruppenbeschreibungen und so.

Auch würde ich gerne Teamer und FSRler dazu auffordern, Antworten auf wichtige Fragen die z.B. die PO oder so betreffen als eigene Meinung kenntlich zu machen (“bla, aber was sicheres dazu kann nur xyz sagen” oder so).

Noch lieber wäre es mir (und am einfachsten und sichersten) stattdessen immer gleich auf offizielle Informationen zu verweisen soweit möglich statt selber Aussagen zu treffen (also z.B. Corona-FAQ verlinken statt selber was zu formulieren).

Sowas sollte ggf. in die O-Phasen-Doku aufgenommen werden, falls es da was gibt.

Diskussion vor der Sitzung:

  • Patrick Hesseler: Der Übersichtlichkeit halber einmal Copy-Paste (sprachlich angepasst), was ich in #125 dazu schrieb:
    Meiner Meinung nach sollte man Teamer/FSRler/Gremienmmenschen/etcs. dazu bringen, in ihren Nachrichten einen kurzen Disclaimer (z.B. “Das ist nur mein Wissensstand, rechtsverbindlich ist nur $Ordnung/Sache”) zu schreiben und, sofern die Person sich nicht sicher ist, auch das entweder dazuzuschreiben oder sich nochmal zu informieren, bevor man antwortet, “Ich weiß das gerade nicht sicher, frage mal $/…” geht auch immer.
    Ansonsten ist verlinken, wie Nicolas es erwähnte, natürlich auch immer eine gute Möglichkeit.
    (Bezüglich der Corona-FAQ und dem Thema Freiversuch sei an dieser Stelle nur gesagt, dass die FAQ da echt schlecht formuliert ist und gefühlt die Verordnung selbst einfacher zu verstehen ist…)

Diskussion:

  • Egal wie sicher man sich ist, sollte man bei Prüfungsfragen auf eine entsprechenden Disclaimer achten.

Sonstiges

  • Jonas Zohren: Kurzes O-Phasen-Update
  • Matthias Schaffartzik:
    • Soll noch etwas an die FsRK heute weitergetragen werden?
      • Nichts, dass nicht schon bekannt ist.

ToDos

Alt

  • Nicolas Lenz: Neuen Professor:innen Gespräche anbieten (In Arbeit, meta#79)
  • Nicolas Lenz: Teamstruktur umsetzen (In Arbeit, meta#70)
  • David Mehren: Küchenfeewerbung (Ausgesetzt, meta#59)
  • Jonas Zohren: Protokoll-Presets auf Knopfdruck (In Arbeit, meta#45)

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