FSR-Protokoll Nr. 529 (05.05.2020)

05.05.2020, 12:21 - 13:25 Jonas Zohren (Protokoll), \- (Beschlussbuch) Nicolas Lenz


Anwesend

  • Benjamin Richter
  • David Mehren
  • Dino Kussy
  • Felix Thran
  • Jasmin Bruns
  • Jasmin Selchow
  • Jonas Zohren
  • Julian Hankel
  • Lukas Schröder
  • Matthias Schaffartzik
  • Nicolas Lenz
  • Lukas Kidin (ab 13:10)

Abwesend

  • Hendrik Fuchs (E)
  • Hendrik Reichenberg (E)
  • Jennifer Pham (E)
  • Johannes Waltemathe (E)

Gäste

  • Felix Schäfer
  • Philipp Molares
  • Kevin “Omega” Vorrath
  • Fabian Winter

Post

Felix Thran ist es gelungen sich die Post der Fachschaft vom Dekanat zukommen zu lassen:

  • Die Sparkasse hat neue Gebühren
  • fiff-Plakate: Aufruf Studienarbeiten für Weizenbaumpreis -> Wurden auf Mailinglisten verwiesen
  • 0,78 € Druckkosten-Abrechnung der IRB
  • ct und Linux Magazin -> können wir zur Zeit nicht auslegen, kann Felix behalten.

Mails

  • Einige Anfragen zum Semesterstart von Erstsemestern, die die O-Phase verpasst haben.
  • Rundmail der Rektorin: Es sind unter speziellen Bedingungen wieder Präsenzprüfungen erlaubt. Die Hürden sind noch so hoch, dass die Informatik wahrscheinlich keine ihrer großen Prüfungen halten kann.
  • Prof. Manfred Bayer wird neuer Rektor der TU Dortmund

Berichte

  • Die Admins:
    • Am Sonntagmorgen ist eine der zwei Festplatten im neuen Fachschaftsserver kaputt gegangen. Eine Ersatzplatte ist auf dem Weg zu uns.
    • Eine erste kleine VM bei Hetzner wurde in den Betrieb genommen, auf der kleinere Dienste betrieben werden sollen, die hinter der restriktiven Uni-Firewall nicht betrieben werden können.
    • Für die KIF wird demnächst eine weitere VM gemietet, diese wird wahrscheinlich deutlich günstiger als wir vermutet hatten.
  • Matthias Schaffartzik:
    • Kiosk: Das Kiosk-Lager wurde zu Maddog umgezogen. Von dort aus werden die Bestände verkauft.
    • StuPa: Letzte Woche fand die erste Sitzung per Zoom statt. Ein Haushalt wurde beschlossen in dem dem Studi-Hilfsfond deutlich mehr Geld bekommen hat.
    • Dekanat: Es gibt bisher weiterhin keine Pläne für Präsenzveranstaltungen während dieser Vorlesungszeit, wir können wohl frühstens in der nächsten vorlesungsfreien Zeit mit Prüfungen rechnen.
    • Eine FsRK wird demnächst Online einberufen.
  • Jasmin Bruns für Lukas Kidin vom Online-Lehre-Gespräche mit den Fachschaften:
    • In einer Telekonferenz mit der Prorektorin Lehre wurden diverse Fragen besprochen. U.a. wolle sich die Uni nicht aktiv gegen einen „Freischuss“ beim Erstversuch einer Prüfung wehren.
    • Das ITMC „hält die Lage im Auge”, was die Zoom-Sicherheitslage angeht und empfiehlt den Web-Client zu benutzen. BBB und Jitsi werden aufgrund von Komplexität und Skalierbarkeit zur Zeit nicht benutzt, dies soll aber in Zukunft erneut in Erwägung gezogen werden.
    • Wie viel digitale Lehre nach der Krise übrig bleibt ist noch unsicher, hängt wohl sehr von den Lehrenden ab.
    • Wenn Studierende Probleme haben auf die Online-Lehre zuzugreifen (Internet, Hardware, etc.) sollen sich wohl die Fakultäten darum kümmern.
    • Der BaFög-Nachweis wurde um ein Jahr verlängert, weiteres weiß das Studierendenwerk.
    • Bei Regel-Verstößen der Lehrenden bei Online-Veranstaltungen soll man sich an das reguläre Beschwerdemanagement wenden.
    • Lehramt-Praxissemester: Noch nichts genaues bekannt, „es wird daran gearbeitet“.
    • Es werden keine Probleme mit der großen Andrangswelle zum kommenden Wintersemester erwartet.
    • An einigen anderen Fakultäten scheint die Qualität der Online-Lehre recht betrüblich zu sein, man solle da versuchen mit den zuständigen Lehrenden zu reden. (Solche Fälle gibt es auch bei uns -> Commonsense Reasoning lud einfach alte Materialien hoch.)
  • Felix Thran:
    • Es war KoroMa (Konferenz Rein Online der Mathematikfachschaften) auf Diensten von fachschaften.org, es ging sehr viel um Online-Lehre:
      • Viele Unis haben Zoom mit Geld beworfen, um irgendwie was hinzukriegen, andere nutzen Webex oder Microsoft Teams, kaum eine Uni geht komplett auf FOSS.
      • Online-Prüfungen sind wohl allgemein noch eine schwierige Geschichte, teilweise werden Anforderungen gestellt, die Studierende von den Prüfungen ausschließen können. Nur die Fern-Uni Hagen scheint das gut mit Prüfungen aus der Ferne händeln zu können.
      • Es gab eine interessante Resolution, die er nächste Woche mal in die Sitzung tragen wird.
      • Anmerkung Matthias: Stefan Dißmann (Dekanat) meldete Interesse an den Ergebnissen zu den Online-Prüfungen an, leitet das gerne an ihn weiter.
  • KIF-Orga (Felix Thran, Felix Schäfer, Hendrik Fuchs):
    • Es gibt nun ein Logo
    • Shirts sind bestellt: 124 Stück + Reserve
    • Bisher 189 Anmeldungen -> An der Technik muss daher geschraubt werden, erste Ergebnisse können vielleicht nächste Woche bereits vorgestellt werden.
    • Jasmin Selchow stellt uns freundlicherweise ihre Kamera für die KIF zur Verfügung. Es müssen allerdings vereinzelte Zubehörteile angeschafft werden.
    • Ein grober Ablaufplan wurde bereits ausgearbeitet.
    • Statt den üblicherweise ausgehändigten Goodie-Bag werden zumindest Sticker bestellt und an die Leute verteilt.
  • Moritz Pfalzgraf:
    • Die Wahlkommission des StuPas tagt über das Fachschafts-BBB, die Wahlen werden online stattfinden (15.06. - 25.06.2020). Geht digital wählen!

FVV

Vorstellung: Wann können wir wie wieder einen FVV abhalten?

Diskussion vor der Sitzung:

  • Matthias Schaffartzik: Erst mal gar nicht, erst nach Corona wieder wenn Uni wieder aufhat

  • Patrick Hesseler: Ich habe mal ein bisschen Paragraphen gewälzt und bin zu folgendem gekommen:
    Nach der Landesverordnung zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an den Hochschulen im Land Nordrhein-Westfalen vom 23.04.2020 ist die Durchführung von Sitzungen mit physischer Anwesenheit der “öffentlich tagenden Gremien” vorerst unzulässig.

    Wie hier nachlesbar, vertritt unsere Uni die Position, dass jegliche Gremien (außer dem Rektorat) vorerst nicht physisch Tagen dürfen. Dementsprechend ist die physische Durchführung einer FVV aktuell ausgeschlossen.

    In besagten Dokument vertritt unsere Uni außerdem die Position, dass Wahlen im Umlaufverfahren nicht zulässig sind und Wahlen in elektronischer Form derzeit geprüft werden. Unser Dekan sagte in der letzten FakRat-Sitzung (letzten Mittwoch), dass das Justiziariat aktuell der Meinung ist, dass Online-Wahlen an den Stellen, wo sie nicht eh vorgesehen sind (Senat, FakRat, StuPa, …) erst einmal nicht durchgeführt werden sollen.

    Unsere Fachschaftssatzung, die FsRO und die Satzung der Studierendenschaft erwähnen, soweit ich es gesehen habe, nirgendwo direkt physische Anwesenheit bei der FVV, lesen sich aber so, als ob tendenziell diese gemeint ist.

    Also Fazit: FVV vorerst wenn nur online und ohne Wahlen.

    Nach § 9 der Satzung der Studierendenschaft ist die Amtszeit des FSRs nicht zeitlich begrenzt, sondern endet mit der Wahl eines neuen FSRs. Nur muss dieses Jahr noch eine FVV stattfinden (auf der aber - theoretisch - nicht gewählt werden muss).

  • David Mehren: Das heißt also, eine FVV in diesem Semester würde sich eh nur auf Berichte usw. beschränken. Ich möchte bezweifeln, dass es sich daher lohnt eine Online-FVV als Live-Online-Veranstaltung (ein Stream im BBB wäre ja denkbar) durchzuführen, da die “Attraktion”, die Wahl des FSR, entfällt. Stattdessen könnten wir die Berichte in schriftlicher Form veröffentlichen und dann Fragen (entweder per BBB oder ebenfalls asynchron per Text) dazu beantworten. So haben interessierte Studis weiter die Möglichkeit sich zu informieren/nachzufragen, wir sparen uns aber den Aufwand einer Live-Veranstaltung.

Fazit: Da keine Wahlen durchgeführt werden können, ist das ausrichten einer Live-FVV (auch wenn online) recht sinnlos. Es wird geguckt, wie zumindest der Bericht- und Frage-Teil online angeboten werden kann.

Änderung der GO

Vorstellung: Änderung der GO zur Zulassung von Umlaufbeschlüssen. Muss laut Justizitariat in der GO stehen, dürfen wir nicht einfach so

Beschlussvorlage: Der Fachschaftsrat erweitert seine Geschäftsordnung um §12 Absatz (4) wie folgt: “Außerhalb seiner Sitzungen kann der FSR Beschlüsse im Umlaufverfahren fassen. Wahlen dürfen nicht im Umlaufverfahren durchgeführt werden. Zur Beschlussfassung im Umlaufverfahren übermittelt die/der Vorsitzende des FSRs eine Beschlussvorlage samt der zugehörigen Unterlagen in Textform an die Mitglieder des FSRs. Die Mitglieder des FSRs müssen ihre Stimmen gegenüber der/dem Vorsitzenden des FSRs in Textform abgegeben; die Frist zur Stimmabgabe beträgt eine Woche. Eine Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist ausgeschlossen, wenn ein Mitglied des FSRs der Beschlussfassung im Umlaufverfahren innerhalb dieser Frist in Textform widerspricht; auf die Widerspruchsmöglichkeit ist bei Übermittlung der Beschlussvorlage hinzuweisen. Eine Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist nur dann wirksam, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des FSRs ihre Stimmen abgegeben haben. Die/der Vorsitzende des FSRs kann bei Übermittlung der Beschlussvorlage eine längere Frist für Stimmabgabe und Widerspruch vorsehen.”

Dies ist der Formulierung bzg. Umlaufbeschlüsse des Senats der Uni, die auch das StuPa in der letzten Sitzung als Vorlage zugrundegelegt haben, entnommen. Ich habe die Formulierung lediglich auf den FSR angepasst und die Frist auf eine Woche vorgeschlagen, da der Vorsitz die Frist immer noch verlängern kann und wir meist ja innerhalb der Woche wieder eine Sitzung haben, wo man sonst auch drüber abstimmen kann. Ich habe außerdem die für uns irrelevanten Punkte gestrichen und das stimmberechtigt überall weggelassen, da ja alle FSRler stimmberechtigt sind.

Diskussion vor der Sitzung:

  • Lukas Schröder: “Die Mitglieder des FSRs müssen ihre Stimmen gegenüber der/dem Vorsitzenden des Senats in Textform abgegeben” ich denke mal du meinst den Vorsitzenden des FSR?

    Außerdem würde ich die Frist auf 6 Tage setzen, damit diese auch wirklich bei der nächsten FSR Sitzung abgelaufen ist und man das Ergebnis auswerten kann, statt bis nach der Sitzung warten zu müssen.

  • David Mehren: Brauchen wir überhaupt Umlaufbeschlüsse? Offenbar klappt die wöchentliche Online-Sitzung ja ganz gut und Beschlüsse können wir dort bereits jetzt fassen. Einen zeitlichen Vorteil gegenüber der wöchentlichen Sitzung hätte der Umlaufbeschluss auch nicht und für ganz kurzfristiges geht auch der kommissarische Beschluss mit vorheriger Abfrage der Stimmung.

  • Felix Thran: GO Änderungen sind ähnlich zu beshließen wie FinTOPs (23 Mehrheit, nur FSRler), ergo macht das zumindest irgendwo Sinn

  • Felix Thran: Die Frage wäre an der Stelle, ob diese digitalen Beschlüsse als Umlaufbeschlüsse zählen. Ansonsten wäre die Frage, ob Umlaufbeschlüsse nicht auch im generellen sinnvoll wären.

  • Felix Thran: Und man merkt das CopyPaste. Ich würde die Frist i.E. vom Sprecher festsetzen lassen, da die meisten Umlaufbeschlüsse bei uns für zeitkritische Geschiten wären, sodass im Einzelfall auch eine 48h-Fist geboten sein kann (z.B. um eine Veranstaltung nicht zu gefährden) während gerade in der VL-freien Zeit auch bis zu zwei Wochen möglich sein können.

  • Benjamin Richter: Ich würde mich gerne @dmehren1 anschließen und vorerst klären, wofür wir dies benötigen. Unsere letzte Sitzung lief hervorragend und war offiziell in Ordnung. Dies hatte ich zu Beginn ja extra nochmals erfragt.

  • Matthias Schaffartzik: @schroe11 hab ich geändert. Was die frist angeht: eine Auswertung auf der Sitzung ist dann nicht mehr nötig. Im anschluss gibt es einfach eine Mail vom Vorstand obs angenommen wurde oder nicht, aber mehr als ein Bericht auf der Sitzung gibt es nicht. @dmehren1 @benjamin.richter ich frag mal andersherum: Schadet es uns denn, wenn wir eine solche Möglichkeit für Beschlüsse in der GO aufnehmen? Ich finde nein, aber wenn wir mal so etwas nutzen wollen, hätten wir es schon mal. Aber schaden tut es ja nicht

  • Benjamin Richter: Für mich ist es ein Mehr an Bürokratie das wir nicht zwingend benötigen.

  • David Mehren: Was @benjamin.richter sagt. Für mich bringen ULBs keine positiven Effekte, verkomplizieren aber die GO. Wenn man, wie @felix.thran vorschlägt, die Frist vom Sprecher frei setzen lässt, haben wir im Endeffekt zwei Varianten für dringende Beschlüsse, von der eine (nämlich der ULB) eine deutlich geringere Erfolgswahrscheinlichkeit hat (es müssten ja alle regelmäßig Mails lesen und darauf reagieren).

  • Matthias Schaffartzik: Was habt ihr da bitte für mehr Bürokratie? Dies tritt nur in Kraft, wenn wir einen ulb haben und dann scheinen wir’s ja zu brauchen, sonst eben nicht. Und die Wahrscheinlichkeit ist höher, wenn man Menschen anschreibt als Lest eure Mails. Es wäre auf jeden Fall auch eine super Möglichkeit, die ganzen komissariachen Beschlüsse loszuwerden …

  • Matthias Schaffartzik: Naja, reden wir einfach Dienstag drüber und Mal sehen was bei rumkommt

Diskussion:

  • Für den Fall der Fälle tut es nicht weh, dieses Mittel in der Hinterhand zu haben und direkt nutzen zu können.
  • Es sollte eine Minimalzeit verankert werden, damit immer genügend Zeit bleibt, dass alle mitabstimmen können.
    • In der jetzigen Entwurfs-Fassung ist es sowieso erforderlich, dass man die gesammte Zeit abwarten muss.
  • Es muss geklärt werden, wie das mit Finanzbeschlüssen aussieht.
    • Eine 23-Mehrheit kann man auch per Mail erreichen.
  • Auch Umlaufbeschlüsse müssten in einer Sitzung noch einmal erwähnt werden um regulär veröffentlicht zu werden.

Fazit:

Niemand scheint prinzipiell etwas gegen Umlaufbeschlüsse zu haben, es werden hauptsächlich Detailanmerkungen gemacht. Eine genauere Formulierung soll im TOP-Issue ausdisskutiert und -formuliert und dann in der nächsten Sitzung zum Beschluss vorgelegt werden.

Sonstiges

ToDos

Alt

  • Hendrik Fuchs: Bei der Uni nach neuem Schlüssel für C1-Unten fragen (Ausgesetzt, meta#73)
  • Nicolas Lenz: Gießen (Dauer-ToDo) (Ausgesetzt, meta#71)
  • Nicolas Lenz: Teamstruktur umsetzen (In Arbeit, meta#70)
  • David Mehren: Küchenfeewerbung (Ausgesetzt, meta#59)
  • Jonas Zohren: Protokoll-Presets auf Knopfdruck (In Arbeit, meta#45)

Neu

  • FSRler: Umlaufbeschlussvorlage ausarbeiten.

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  • KIF ab dem 20., man kann sich noch anmelden, Teilnahme kostenlos (F. Schäfer (KIF-Orga) textet gerne einen Text)
  • „Online“-Kiosk kann genutzt werden

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